Verschmutzung der Wege durch Hundekot

Posted by in Ortsausschuss, St. Ulrich

Die Junge Generation der SVP Grödens befasst sich mit der fehlenden Regulierung der Haltung von Hunden in der Öffentlichkeit in Gröden
JG_Gherdeina
Es kann jeden von uns treffen. Wir wandern sorglos auf einem Wanderweg oder Gehsteig und plötzlich geschieht es: Wir treten in einem Hundehaufen. Ein sehr unschönes Erlebnis. Enttäuschung und Verärgerung machen sich breit. Es ist die Verwunderung über die Respektlosigkeit eines Hundebesitzers, der den Kot seines Hundes einfach liegen gelassen hat. Was kann dagegen getan werden? Die Nordtiroler Bauern machen es uns vor. Mit dem Spruch „Hier beginnt die Salatschüssel meiner Kuh und nicht das Klo Ihres Hundes“ machen diese auf das Problem aufmerksam. Es bedarf an mehr Respekt von Seiten der Hundebesitzer und Willen der Politik, sich dieses Problems anzunehmen. Des weiteren erreichen uns immer wieder Nachrichten von Übergriffen durch sog. Kampfhunde auf Menschen, aggressivem Verhalten von Hunden in der Öffentlichkeit und Reißen von Wildtieren. Ein weiteres Problem in unseren Dörfern sind freilaufende Hunde. Es ist uns deshalb eine Pflicht, mit Hausverstand eine Regelung zu finden. Diese genannten Fälle treffen bei weitem nicht auf alle Hundebesitzern zu. Viele verantwortungsvolle Hundebesitzer respektieren die Vorschriften und stellen keine Gefahr für die Allgemeinheit dar.

Eine Regelung kann jedoch nicht nur einzelne treffen. Diese muss den Umgang mit Hunden im allgemeinen regeln. Wie kann nun eine Regelung aussehen? Die Junge Generation der SVP Grödens hat sich dafür ausgesprochen,

  • eine verpflichtende Ausbildung mit Besitzschein für Hundehalter (insbesondere für Kampfhunde) und
  • eine zweckgebundene Abgabe einzuführen.

Der Hundehalter soll zeigen, dass er seinen Hund unter Kontrolle hat.

Diese Abgabe soll für

  • die Spesen für Hundeklos,
  • die Säuberung der
    • Wege,
    • der Gehsteige und
    • der Kinderspielplätze

verwendet werden, die bis dato die Allgemeinheit trägt.

Dieser Vorschlag soll für das Gemeinwohl dienen und die Verantwortung unseres Handelns gegenüber unseren Nächsten verbessern.